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Was macht man (Hund) eigentlich in einer Hundeschule?

29. April 2026

Am Freitag, 24.04.26 hatten wir ganz besonderen Besuch an unserer Schule: Mehr als 80 Kinder durften erleben, was man eigentlich in einer Hundeschule macht – und zwar nicht nur theoretisch, sondern live mit echten Hunden!

Zu Gast war Frau Conny Magin, Hundetrainerin aus Neustadt an der Weinstraße. Sie kam extra mit ihren vierbeinigen Mitarbeitern angereist, weil ihr Großneffe Elia Grünholz aus der Klasse 2a sich das so sehr gewünscht hatte. Das nennen wir mal Familieneinsatz! 

Die tierischen Mitarbeiter stellen sich vor

Frau Magin brachte drei Hunde mit:

  • Danielo (13 Jahre) – etwas schüchtern, aber sehr erfahren
  • Pepino (14 Jahre) – total entspannt und absoluter Kinderliebling
  • Grace (6 Jahre) – aufmerksam, klug und lieber als Beobachterin auf der Bühne

Pepino spazierte immer wieder gemütlich durch die Reihen, um sich streicheln zu lassen. Danielo hielt lieber ein wenig Abstand und Grace behielt alles von oben im Blick – jedes Teammitglied eben mit eigener Persönlichkeit!

Ist eine Hundeschule wirklich für Hunde?

Frau Magin erklärte uns etwas ganz Spannendes:
Eigentlich ist der Name „Hundeschule“ gar nicht richtig, denn dort lernen nicht nur die Hunde, sondern vor allem die Menschen, ihre Hunde besser zu verstehen. Deshalb nennt sie ihr 1-Frau-Unternehmen auch lieber „Schule für Menschen mit Hund“.

Früher arbeitete Frau Magin übrigens 17 Jahre als sozialpädagogische Familienhelferin. Hundetrainerin wurde sie, weil sie Hunde schon immer mochte – und weil ihr Hund Pepino früher große Schwierigkeiten mit seinem Verhalten hatte. Heute ist er ein echter Profi!

Was lernen Hunde (und Menschen) in der Hundeschule?

In einer Hundeschule gibt es viele verschiedene Kurse:

  • Beratung vor der Anschaffung eines Hundes
  • Welpenschule für die Kleinsten
  • Training für sogenannte „Problemhunde“

Wir lernten auch etwas über die Hundesprache: An der Rute (dem Schwanz) kann man gut erkennen, ob ein Hund fröhlich, ängstlich oder wütend ist.

Natürlich kennen Hunde Befehle wie „Sitz“, „Platz“ und „Fuß“, aber sie können noch viel mehr! Zum Beispiel:

  • Apportieren (Dinge holen)
  • Mantrailing (spannende Spurensuche mit der Nase)

Tricks, Leckerlis und Geduld

Pepino, Danielo und Grace zeigten tolle Tricks: rollen, springen, bellen auf Kommando, sich drehen – und dafür gab es natürlich Leckerlis.
Frau Magin erklärte aber auch, dass Verbote sehr wichtig für Hunde sind. Ihre Hunde zeigten beeindruckend, wie gut sie warten konnten, bevor sie ein Leckerli essen oder loslaufen durften.

Große Suche – noch größere Begeisterung!

Der Höhepunkt: Zwei Kinder durften Dummys verstecken, die Pepino und Danielo suchen sollten.
Das Startzeichen war für alle Kinder zum Mitmachen: Arme ausbreiten und die Handflächen nach oben halten – und los ging die Suche!

Frau Magin erklärte, dass es mit so vielen Menschen besonders schwer sei, weil überall spannende Gerüche sind. Mit einer Pfeife, ein bisschen wie beim Spiel Topfschlagen, half sie den Hunden weiter. Und tatsächlich: Beide Dummys wurden gefunden! 

Hundeapplaus mit zwei Fingern

Die Kinder waren begeistert und belohnten die Hunde mit einem Hundeapplaus – also Klatschen mit zwei Fingern. Denn Hunde hören viel besser als Menschen, und lautes Klatschen kann für sie unangenehm sein.

Noch so viele Fragen!

Viele Fragen konnten geklärt werden, zum Beispiel:

  • Hunde aus dem Tierheim kosten auch Geld (Schutzgebühr)
  • Beim Apportieren muss man vorsichtig sein, damit kein Jagdtrieb geweckt wird
  • Die Hunde von Frau Magin kommen aus ganz verschiedenen Ländern: Rumänien, Frankreich und Griechenland

Leider reichte die Zeit nicht für alle Fragen. Für neugierige Kinder empfahl Frau Magin das Buch „Pfotenteam“.

Ein großes Dankeschön!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Magin und ihren tierischen Mitarbeitern für den tollen Besuch, den großen Einsatz und die vielen spannenden Einblicke –
natürlich mit einem riesigen Hundeapplaus und Leckerlis für Mensch und Hund

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